Montag, 19. März 2007

Manko: Gottesschild.

Werte Paladine,
an dieser Stelle ein kurzer Einwurf.
Nach den Überlegungen der letzten Tage und einigen Versuchen und Erfahrungen im Bereich Bg-PvP und Arena, bin ich (mal wieder) am Ende zu der Schlussfolgerung gekommen, dass eben dieses, unser hochgelobtes Gottesschild, der Knackpunkt im Klassendesign ist, der uns jetz und eigentlich schon immer das Rückgrat gebrochen hat.
Nun wisst ihr ja auch, dass das Gottesschild mal schwubs die wubs dispelt werden kann, und somit beinahe unsere gesamte Macht gebrochen ist, sofern nur 1 Gegner mit CC vorhanden ist.

Somit zeigen sich 2 Seiten auf:
Auf der einen ist das Gottesschild natürlich unbestritten stark, eigentlich in der Tat zu stark.
Auf der anderen lässt es uns allerdings auch ziemlich nackt dastehen, sobald es mal nicht einsatzbereit ist. (beachtet: Bezug auf Arena und Bg-Pvp =!= PvE)
Man sieht also das Problem hoffe ich:
Das Schild ist an sich so stark, dass wir gar keine anderen alzu starken Fähgikeiten mehr bekommen dürfen, da sonst die gesamte Balance (insofern sie überhaupt noch vorhanden ist, ich sage nur 7k instant pyro) zu Grunde gerichtet wäre.

Daher ein kurzer Diskussionansatz:
Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
Entweder das GS so herstellen wie es früher war, das heißt nicht dispellbar und keine Vorahnung.
Oder aber die Änderung der Eigenschaften und somit Abschwächung des Spells sowie andere neue Überlebensfähigkeiten, a la Spellreflect und dergleichen oder aber endlich angepasste DPS!

Sodele und happy commenting
~Pat

Samstag, 10. März 2007

Segen des Monats - 03

Möge das Licht dir
mit den hellsten Strahlen
über das Ende hinaus
auf ewig scheinen.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Frühling. Wenn euch die Zeit bleibt schaut doch mal in Thelsamar vorbei, es ist herrlich dort, wenn alles grünt und blüht.
~Glyx

Sonntag, 4. März 2007

Wir bursten zu viel...

Liebe Mitpaladine und Mitpaladinessen.
Ich möchte euch hiermit auffordern doch bitte - zum Wohle aller - euren immensen Burstschaden einzustellen. Haut nicht mehr so derb auf die Kacke! Haltet euch zurück! Es kann doch nicht angehen, dass eine offizielle Heil- und Buff-Klasse soviel Schaden veranstaltet!

Findet ihr es nicht auch lächerlich? Also ich finde es total amüsant! Die Klasse, die mit ihrer Schadensskillung kaum noch in 5er Instanzen mitgenommen wird, weil sie einfach jeder Nützlichkeit entbehrt. Die Klasse, die im PvP hauptsächlich als Buff-, Heal- und Cleanse-Bot mitgenommen wird. Die Klasse, die im Bereich «Tanking» es schon wieder immens schwierig hat überhaupt ernst genommen zu werden, weil die Konkurrenz gebufft wird. Diese Klasse soll also dem Entwickler nach zuviel Schaden auf einen Schlag entfesseln können?

SoC-Crit-Proc, Crit-JoC im Stun, CS oder HS, Weihe und direkt noch ein JoC hinterher, das alles mit aktiver Rache und Heiliger Aura... da kommt einiges zusammen. Wenn man Glück hat.

Vielleicht haben sie ja sogar recht, aber wessen Fehler ist das denn dann gewesen?
Ihr eigener! Sehr richtig!

Was wollten die Vergelter? DPS! Sie wollten anerkannt werden, als jemand, der durch und mit Schaden supportert, ganz vorn am Mob!

Schaut man sich nun mal die Talente an, so stellt man schnell fest, dass es dort einfach zu viel für Burst und viel zu wenig für stabile DPS gibt.

Der Vergelter baut fast nur auf Krit-Luck, er hat doch nichts anderes!
Wer mit «Sanctified Crusader» und «Fanaticism», sowie «Crusader Strike», im High-Talent-Bereich eigentlich ausschließlich Burst-Verbesserungen bekommt, der hat nun mal nur dort ein gehobenes Potential.

Und warum sollte man auf sustained DPS-Talente, wie «2h-Weapon-Spec» und «Crusade» setzen, wenn man doch bei den anderen für weniger Punkte mehr «Bang for the Buck» bekommt.

Dagegen könnte man doch eigentlich ganz einfach angehen:
- sustained DPS attraktiver gestalten und erhöhen
- BurstDPS im gleichen Verhältnis kürzen.

Warum muss Blizzard immer mit dem Holzhammer feilen?
Snotbeard hat in einem Post ein paar Vorschläge gebracht, die einfach, aber genial waren und vor allen Dingen keinem weh getan hätten, weil sie Ausgleich gefunden hätten!

Nur nerfen nervt! Es heißt nicht umsonst Balancing, weil eine Waagschale runter geht, damit die andere rauf gehen kann!

«2h-Weapon-Spec» und «Crusade» zusammenlegen, für 5/5 Punkte.
«Awenging Wrath» in seiner Dauer verlängern und den CD kürzen, dafür die prozentuale Schadenserhöhung im Verhältnis zur DPS kappen und es vor allen Dingen undispellbar machen.
Die kritischen Prozente von «Fanaticism» verringern, dafür den gesamten Schaden der Richturteile im passenden Maß dazu prozentual erhöhen.
Die Dauer von «Vengeance» verlängern, dafür bei 3/3 Punkten nur 9% Mehrschaden.
«Sanctified Crusader» von +%Crit auf +%Dmg umbauen.
Den Einfluß von Sdmg auf «Crusader Strike» von 40% auf 80% erhöhen, dafür den Meleedmg um 50% halbieren.
Ein Talent einführen, dass die AP oder Stärke anhand von Int oder Sdmg erhöht bzw. ein Talent, das Spelldamage für den Vergelter noch wichtiger macht.

Die Konsequenzen sind einleuchtend: Der Paladin brauch, um Rache oben zu halten nicht mehr soviel Krit, er bekommt auch nicht mehr soviel durch Talente. Er kann vermehrt auf AP/Stärke/Sdmg setzen, um seine GesamtDPS anstatt seines Bursts zu verbessern. Er muss mehr auf Sdmg setzen und erhöht so auch seine hybriden Fähigkeiten (aka Heilung).

Was dann noch fehlt sind raidtaugliche Talente, die auch auffallen (Druiden-Auren ftw!). Einen Anfang könnte man mit einem endlich mal wieder funktionierenden «Vindication» machen. Meinetwegen auch mit verringerten Prozentwerten.

Es ist klar, dass eine Klasse, die auf Überleben ausgelegt ist, eigentlich auch erst «im Laufe der Zeit» an Stärke gewinnen darf.
Der Paladin, vor allen Dingen der Vergelter, bräuchte eigentlich ein System, dass ähnlich der schurkischen Combopoints funktioniert: Man muss erst eine Zeit lang kämpfen, bevor man sein volles Potential erreicht. Diese Technik würde total zur Thematik des heilenden und vor allen Dingen standhaften Kriegers passen.

Doch dafür können wir - im Vergleich - viel zu gut Direktschaden produzieren und haben ein viel zu schlechtes Durchhaltevermögen bei unserem Schadensniveau.

Sicherlich muss da was getan werden. Nur bitte, bitte nicht so, wie ihr es bis jetzt tun wolltet.
~Glyx

Freitag, 2. März 2007

Das Maß ist voll...

http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=205730681&sid=3
kein Kommentar...

MfG
~Pat

Samstag, 17. Februar 2007

Für Bücherwürmer.

Heute beim schmökern hab ich einen netten Guide für alle Freunde des staubigen Kettenbuchs gefunden.
Auf jeden Fall einen Blick wert, da für jeden belesenen Hüter des Lichts auch was dabei ist. Doch lest selbst: Guide zu Buchbänden.

~Glyx

Donnerstag, 15. Februar 2007

Segen des Monats - 02

Als kleines Lebenszeichen gibt's mal wieder einen – wenn auch nur sehr kurzen – Post.
Leider musste ich Teile meines Rechners notgedrungen einschicken und sitze hier am Laptop, der nicht wirklich WoW-tauglich ist. Demnächst dann wieder mehr.

Begleite mich an diesem Tag,
Heiliges Licht, in der Ebbe und Flut
meines Lebens.
An diesem Tag, o Licht, sei bei mir,
ob auf festem Land oder zur See.

~Glyx

Sonntag, 14. Januar 2007

Paladin - Das Original

Grüße werte Paladingemeinschaft!

Nun wurde durch die letzten Patches eine längst verstaubte Diskussion wieder ausgegraben -
Was ist die Aufgabe der Paladine?
Was ist die richtige Spielweise?
Heilen oder Schaden?
usw...


Dieser folgende Ausschnitt bzw. das folgende Zitat soll einen kleinen Einblick gewähren in die Herkunft der Paladine und ihre bisherige Rolle und Anerkennung im Warcraft-Universum.
Zunächst eine kurze Beschreibung:

"Die Gesichtszüge waren von Visier-Helmen verdeckt, gekrönt von einem Löwenkopf. Die Reiter bewegten sich in ihren Sätteln, als würden sie von ihren mächtigen Rüstung nicht sonderlich beeinträchtigt.
Ihren riesigen, grauen Kriegspferden, die ebenfalls Rüstungen trugen, schien das Extragewicht überhaupt nichts auszumachen.
Sie trugen kein Banner und das einzige Zeugnis ihrer Identität schien das Abbild einer stilisierten, dem Himmel zugewandten Hand zu sein, die in die Brustplatte eingeprägt war.
Einer von ihnen trug mehr die traditionelle Rüstung. Im Schatten unter dem visierlosen Helm erkannte man ein ausdrucksstarkes, für einen Menschen altes und weises Gesicht mit einem getrimmten und ergrauten Bart. Die Symbole von Lordaeron und dessen eigenem religiösem Orden zierten nicht nur Schild und Brustplatte, sondern auch den Helm des Mannes. Eine silberne Gürtelschnalle, die einen Löwen darstellte, hielt den Gürtel zusammen, in dem der mächtige, spitze Kriegshammer steckte, mit dem Menschen wie er zu kämpfen pflegten.
Sie waren die Paladine Lordaerons - die berühmten Ritter der Silbernen Hand."

Folgend die Darstellung einer großen Heldentat eines unserer Ahnen:

Szene: Kampf mehrer Greifen gegen 2 Drachen, mit bei: Rhonin, Vereesa, eine Zwergenreiter und der Anführer der Paladine Lord Duncan.
"Da rauschte hinter dem Drachen ein zweiter Greif heran - Duncan und sein Zwergengefährte. Der Paladin hielt sich in abenteuerlicher Pose im Sattel und schien bemüht zu sein, den Zwerg zu etwas zu überreden, Rhonin hatte keine Ahnung, was der Ritter beabsichtigte, aber er wusste, dass der Drache ihn und Molok erwischen würde, noch bevor er einen passenden Zauber über die Lippen brachte.
Duncan Senturus sprang.
"Götter und Dämonen!", schrie Molok. Zum ersten Mal zeigte sich der tollkühne Zwerg von dem an Wahnsinn grenzenden Mut eines anderen Lebewesen beeindruckt.
Erst verspätet begriff Rhonin, was der Paladin versuchen wollte. Mit einem Sprung, der jeden anderen ins Verderben gestürzt hätte, landete der kampferprobte Ritter mit unglaublicher Zielgenauigkeit im Nacken des Drachen. Er packte den dicken Hals und hatte sicher bereits zurecht gesetzt, als die Bestie und ihr Ork-Lenker endlich begriffen was passiert war.
"Er muss völlig irre sein!", keuchte Rhonin.
"Nein, Zauberer - er ist nur...ein KRIEGER."
Rhonin vermochte den ehrfürchtigen Tonfall des Zwerges nicht nachzuvollziehen, bis er sah, wie Duncan, der die Beine und einen seiner Arme fest um den Hals des Reptils geschlungen hatte, seine schimmernde Klinge zog. Der Ork folgte dem Paladin langsam kriechend und ein mordlustiges Glitzern in den geröteten Augen.
"Wir müssen etwas tun. Ich muss näher heran", seufzte Rhonin.
"Zu spät, Mensch! Manche Heldenlieder sind einfach vorherbestimmt..."
Duncan hatte beinahe den Kopfansatz der Bestie erreicht und holte mit seinem Langschwert aus, um es, daran gab es keinen Zweifel, dort hinein zu stoßen, wo der Schädel mit dem Rückgrat verbunden war.
Der Ork kam ihm mit seinem Hieb zuvor.
Die Axt grub sich in Lord Senturus Rücken und fraß sich durch das dünnere Kettenhamd, das der Mann für die Reise gewählt hatte. Duncan gab keinen Laut von sich, aber er fiel vorwärts und verlor beinahe sein Schwert. Im letzten Moment konnte er seinen Halt wahren und schaffte es doch noch, die Schwertspitze auf die anvisierte Stelle zu setzen. Seine Kraft begann allerdings sichtlich zu schwinden.
Auf seinem Rücken breitete sich ein tiefroter Fleck aus. Dennoch gelang es Duncan, sich aufzurichten und die Klinge seines Schwertes hoch zu erheben.
Lord Senturus rammte die Klinge tief in das nachgiebige Fleisch zwischen Hals und Kopf und bohrte sie bis zu Hälfte in den Leviathan hinein.
Das Ungeheuer zuckte unkontrolliert. Flüssigkeit schoss aus der Wunde heraus, so heiß, dass sie den Paladin verbrühte. Er rutschte rückwärts und verlor den Halt." ....

Ohne diesen Einsatz wäre die Mission von Rhonin spätestens an dieser Stelle gescheitert, doch ich will euch ja nicht die ganze Story erzählen, lest selbst! :D

Anschließend noch einige kurze Zitate, vor allem zum Verhältnis Paladin - Magie.
Interessant vor allem für diejenigen unter uns, die sich eher dem Magischen Aspekt (Heilen, Schock usw.) des Paladins hingeben, den ich für völlig fehl am Platz halte, zumindest in diesem Ausmaß:

"Ein Elf, murmelte er, als er sie (Vereesa) musterte. "Euer starker Arm ist willkommen." Er schien der Anführer zu sein und beäugte Rhonin (ein Magier) misstrauisch, um dann mit offener Verachtung zu bemerken: "Und eine VERDAMMTE Seele. Lasst eure Hände, wo wir sie sehen können, und wir werden nicht versucht sein, sie Euch abzuschneiden."

""Er ist Zauberer", errinerte Duncan, als beantworte allein dies schon alle Fragen. "Das Leben und Lebenswerk anderer kümmert ihn nicht."
Sich der Vorurteile des heiligen Ordens gegenüber JEGLICHER FORM von Magie wohl bewusst, versuchte Vereesa erst gar nicht, diesen Punkt anzufechten."

Es gab übrigens in allen 3 Bänden der Warcraft-Story, die ich bisher las nicht eine Stelle, in der ein Paladin in irgendeinem Zusammenhang je Magie benutzt hätte, das einzige was aufkam war die einmalige Verwendung bzw. eher Erwähnung einer Handauflegung.
Sollte vielleicht zu denken aufgeben! :)

MfG
~Pat