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Mittwoch, 12. März 2014

Die Taverne ist geöffnet!

Zur Zeit überschlagen sich die Blizzard-bezogenen Nachrichten förmlich. Nach dem Patch für Diablo3 und dem vor der Tür stehenden Addon (mit Crusader!!!) hat Hearthstone jetzt nachgezogen und zusammen mit dem aktuellen Patch den Status von »beta« auf »live« gewechselt.
Wie würde der Waffenschmied sagen?

»Es ist an der Zeit.«

Montag, 25. Oktober 2010

Alles wie erwartet?


Vier der fünf Klassen von Diablo III standen nun schon länger fest und natürlich blieb die Frage nach der letzten nicht ungestellt. Nun war es also vor ein paar Tagen soweit und Blizzard eröffnete uns die Dämonenjägerin. Sie ist tatsächlich der von mir vermutete Ranger, allerdings spielen weder Bögen noch Wurfspieße scheinbar eine Rolle. Die Armbrust, gern auch doppelt, ist die Waffe der Wahl. Hinzugesellen sich Skills, die tatsächlich denen der D2-LoD-Assasine angenähert werden können. Fallen wurden zwar bis dato nicht gezeigt, aber in einem Interview werden sie erwähnt. Allerdings kommt es nicht zu dem von mir erwarteten Pet-Tree, dafür werden »finstere Fähigkeiten«, ähnlich den Schattendisziplinen oder dem Subtlety-Tree des WoW-Schurken, das Portfolio des Charakters abrunden.

Es ist also tatsächlich nicht der Zakarum-Paladin geworden, aber diese Hoffnung hatte ich sowieso bereits auf das Addon verschoben ;) Viel mehr freue ich mich, dass die Klasse tatsächlich auf den ersten Blick sehr, sehr cool aussieht. Während ich in meiner gesamten D2-Karriere wirklich jede erdenkliche gängige Klassen-Skill-Kombination und auch einige sehr abstruse Varianten (Kriegsschrei-Barbar, Wurfstern-Assasine) gespielt habe, hat es nie eine Bogen-Amazone geschafft mich zu reizen (und das bei dem Outfit!). Diese neue, dunkle, junge Dame sieht nicht nur verdammt cool aus, sondern macht auch von den Fähigkeiten schon jetzt viel mehr her, als ihre Vorgängerin.

Sonntag, 22. November 2009

Diablo 2.5


Vor ein paar Tagen habe ich Torchlight entdeckt und mich ein wenig eingelesen. Die Website ist leider etwas lieblos gestaltet, aber die Reviews einzelner Spielewebsites und -magazine überschlagen sich.

Was soll ich sagen: Torchlight ist verdammt nah an Diablo 2 dran. Das Spielgefühl, die Items, die Steuerung. Überall hat man sich sehr dicht am immer noch unangefochtenen König des Genres orientiert. Die Grafik ist natürlich komplett 3D und stellenweise etwas bunt geraten, aber wenn man in gewohnter Manier durch die Zombies pflügt vergisst man schnell, dass dort nicht Blizzard, sondern Runic auf der Verpackung steht.

Stellt sich natürlich direkt die Frage: Wer sind Runic überhaupt?
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den Hellgate: London Flop. Flagship Studios unter Leitung von Bill Roper (ehemals Blizzard) hatten eine schönes Story, ein cooles Ambiente, sich aber finanziell einfach irgendwie unterschätzt. Im Team waren damals schon einige Jungs, die mit an Diablo gearbeitet hatten. Neben Hellgate warf man Mythos zusammen (Böse Stimmen behaupten primär für Hellgate-Netzwerktests). Ein Hack'n'Slay in Richtung Diablo. Es lief eine Beta, die ich auch kurz angespielt, aber für albern befunden habe. So schien es vielen zu gehen, denn Mythos verschwand in der Versenkung. Dann auch Hellgate.

Daraufhin gründeten Travis Baldree (der Macher von Fate), Max Schaefer and Erich Schaefer (beides Gründer von Blizzard North) zusammen mit dem Mythos-Team Runic Games und beginnen mit der Entwicklung von Torchlight.

Beste Vorraussetzungen also, um die Wartezeit bis zu Diablo 3 zu überbrücken und genau das schafft das Game zur Zeit ziemlich konsequent.

Bollwerk-Battlemage?
Ich habe mir direkt den Alchimisten geschnappt, weil ich gesehen habe, dass es einen Nahkampftree gibt und ich Lust auf einen Battlemage hatte (und habe mir damit unbewusst eine absolute Offspec ausgesucht, wenn man dem offiziellen Forum trauen darf). Das Ganze spielt sich dann natürlich auch sehr paladinesque: Ember Shield aufladen, in die Gegnermasse rennen, Ember Shock entladen, Gegner sind gestunt, repeat! Viel mehr aktive Skills gibt es in einem Tree auch kaum. Zumindest fristen sie eher ein Randdasein (in meiner Spielweise): Frailty gleicht einem offensiven Warcry aus D2, Ember Phase ist der Teleport der Sorcress (Telebitch inc!) plus Stun und leichtem Damage bei Aufschlag. Mehr habe ich bis dato noch nicht gesehen (lvl20).

Langweilig … ?!
Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich abwechslungsreich, aber es täuscht. Die lange Castzeit von Ember Shock (Faster Cast! Faster Cast!) und die Geschwindigkeit mit der manche Gegner den Shield niederprügeln zwingen einen derweil doch zu einem gewaltigen Pot-Fest. Außerdem ist die Grafik derweil so effektbeladen (Feuer- und Elektrospells – OMG!), dass man schnell die Übersicht verliert. Auch Säulen und Wände können ab und zu irritieren. Hinzukommen allgemeine Skills, die jeder Char und das Pet erlernen kann, wie zum Beispiel Selfheal, Silence, einige Damagecasts und diverse Summons. Also weitere Knöpfchen zum gezielten Drücken.

Der Kleine an der Leine
Doch bleiben wir erstmal beim Pet, denn das hat es wirklich in sich. Im Grunde ist es die Merc-Idee aus D2 konsequent weiter gedacht. Dieser kleine personalisierte Helfer kann genau auf die Bedürfnisse des Herrchens zurecht geschnitten werden. Die zwei Spellslots lassen bei der immensen Auswahl von Supportcasts quasi keine Wünsche offen. Zur Zeit habe ich der kleinen Katze Groupheal lvl2 und lvl3 beigebracht und grinse über beide Ohren, wenn mir der Flohball regelmässig den Arsch rettet. Auch offensive Varianten mit Frostbolt und Fireball wären möglich oder der Taschennecromancer mit Skelett- und Zombie-Beschwörung.
Weitere Gimmicks des kleinen Begleiters sind ein eigenes Inventar samt »Geh mal eben in die Stadt, um den Schrott zu verkaufen«-Button und die WoW-typischen Einstellungen passiv, aggressiv und defensiv sowie drei Slots für Schmuck, um das liebe Vieh auch mit den passenden Stats zu versorgen.

Zeug und unterwegs
Man selbst kann im Übrigen vier verschiedene Extraskills nutzen.
Loot generiert sich wie bei Diablo 2 größtenteils per Zufall. Die Auswahl ist dadurch immens, so dass man beinah ständig hier und da noch ein paar Stats optimiert. Dass man jedes Item ständig gegen Bares verzaubern lassen kann wirkt als wunderbare Moneysink. Entweder man erhält ein neues zufälliges Attribut auf dem Gegenstand, nichts passiert oder das Item verliert seine kompletten Attribute. Ein Glücksspiel mit oftmals überraschendem Ausgang.

Genau wie beim Vorbild gibt es verschiedene Kategorien, von weiß (dem Standarditem), über magische Items in blau und grün, bis hin zu Uniques (orange) und Setteilen (magenta). Sockel und dazugehörige Edelsteine bringen weiteres Individualisierungspotential.

Dadurch vergisst man auch gern mal die etwas flach gehaltene Story. Zumindest bis jetzt gab es nicht wirklich Tiefgang, aber dafür sind die Tilesets der Umgebung und die Gegnerhorden sehr abwechslungsreich gestaltet.

Fazit
Alles in allem bin ich also ziemlich angetan und wieder total im Hack'n'Slay-Fieber. Während ich mich weiter durch die Level schocke warte ich gespannt auf den Multiplayermodus und natürlich Diablo 3.

Montag, 7. September 2009

Nur der Schild fehlt...


Vor ein paar Tagen war es endlich soweit: Auf der Blizzcon enthüllt Blizzard die vorletzte Klasse für Diablo III. Auf den ersten Blick eine herbe Enttäuschung für alle Fanazeals, Hammerdine und Smiter, denn es handelt sich um den Monk.

Nummer 5 lebt noch nicht

Die Vorstellung eines zweiten Melees, dazu noch eines heilig-meditativen, macht es umso unwahrscheinlicher, dass es sich bei der verbleibenden fünften Klasse um den geliebten Zakarum-Paladin handelt. Vielmehr ist zu erwarten, dass Blizzard eine weitere Range-Class allerdings auf Basis von physischen Waffen (Bogen, Armbrust, Wurfspieß) released, da man diese Waffen bis dato vergeblich bei den Favoriten der einzelnen Charaktere sucht. Wahrscheinlich handelt es sich aber nicht um eine Amazone, da zur Zeit noch alle Klassen als männliche und weibliche Inkarnation gespielt werden können und Amazone eindeutig belegt ist. Viel mehr könnte ich mir vorstellen, dass es in Richtung WoW-Hunter geht. Während der Mönch die Martial Arts der Assasine übernommen hat ist der Fallenbaum noch unberührt und eine zweite Pet-Class müsste eigentlich auch noch her. Da Blizzard bereits angekündigt hat viele Skilltrees aus Diablo 2 zu adaptieren und in anderer Kombination auferstehen zu lassen wäre meine Vermutung also:

- kombinierter Speer/Wurfspeer/Bogen/Armbrust-Tree der Amazone
- Herbeirufungsfähigkeiten des Druiden
- Fallen der Assasine

Zuspielen als eine Art Waldläufer ohne Spitzeohren. Doch genug des Rätselratens. Schließlich sind es noch einige (viele) Monate bis zum Release und wir werden früh genug eingeweiht werden.

Widmen wir uns lieber den schönen und aktuellen Dingen:

Der Monk also.

Sehr wahrscheinlich mein Char-of-Choice (falls der Paladin nicht doch kommt oder ich in letzter Sekunde wieder zum Barb schwenke). Blizzard beschreibt ihn so:

Der Mönch ist ein gut trainierter Krieger mit unübertroffener Geschicklichkeit. Gerüstet mit Geschwindigkeit, heiligem Eifer und dem Streben nach körperlicher und spiritueller Perfektion, wird der Mönch zu einer tödlichen Erscheinung in der Hitze der Schlacht. Er schaltet seine Gegner aus mit Bewegungen, die schneller sind, als das Auge erfassen kann, sowie blitzschnellen Schlagkombinationen.

und ergänzt:

Wir wollten einen weiteren Nahkampfcharakter, der hart zuschlagen kann, dazu aber auch noch schnell ist wie der Blitz, um ein Gegengewicht zur rohen Kraft und Brutalität des Barbaren zu schaffen. Als wir begannen, den Mönch zu entwerfen, wollten wir, dass er sich elegant und flüssig anfühlt, etwa so wie in einem Kampfspiel. Am Ende kam ein heiliger Krieger mit fernöstlichen Kampfkünsten dabei heraus, der über ein einzigartiges Arsenal an Waffen, Techniken für den reinen Faustkampf und ein auf Kombos basierendes Kampfsystem verfügt.

Quelle: Diablo-3.net

Und mit dem Stock auch nochma!

Ob mir das Kombosystem so zusagt kann ich noch nicht beurteilen. Bei der Assel fand ich es stellenweise sehr, sehr gewöhnungsbedürftig, aber darum geht es mir gar nicht. Heiliger Krieger und fernöstliche Kampfkunst sind einfach zwei Dinge, die mir ein »Bingo!« entlocken. Das es dabei elegant und fließend zugeht steht eigentlich außer Frage und sollte nicht extra erwähnt werden, aber umso besser!

Wir werden in Team!

Viel mehr stellt sich die Frage, ob und wie teamfähig der Charakter ist. Ich habe meine Chars bei WoW und D2 eigentlich immer sehr gruppendienlich gespielt. Der WoW-Paladin war dazu prädestiniert und auch der D2-Pala war mit seinen Auren und dem dazugehörigen Switch ein gern gesehener Gast. Mein jemals höchster Char (lvl95, ladder, SC) war der gute, alte Goldjunge und mit seinen lvl51 Battle Order ein verdammt guter Supporter. Wie wird es also mit dem Monk? Der asiatisch-buddhistische Mönch ist ja eher ein Einsiedler. Seine mentalen Fähigkeiten richten sich nach innen. Er fokussiert auf sich selbst. Bleibt dort Platz für Auren? Ist ein solcher Kämpfer spendabel? Gibt es Erleuchtung nur für ihn oder auch für andere? Würde mich alles sehr interessieren, denn was man bis jetzt gesehen hat war sicherlich beeindruckend und auch kämpferisch sehr passend, allerdings nicht unbedingt ein Grund sich mit diesem Char in eine Party zu begeben.

Hier knüpft direkt die nächste Frage an: Wie wird sich D3 spielen? Der Monk zeigt einige Skills, die ihn tanktauglich erscheinen lassen. Denkt man allerdings an Diablo2 zurück, waren diese eher egal. Höchstens der ein oder andere Stun des Barbaren vor Baal ganz hilfreich, aber eigentlich auch nur schmückendes Beiwerk. Allerdings ließ Blizzard verlauten, dass man das Teamspiel stärken wolle. Wie denn?